Grundschutz "überörtlich"
Um bei größeren Einsätzen schnell überörtliche Kräfte anfordern zu können, entwickelten die Leiter der Feuerwehren des Kreises Soest zusammen mit dem Kreisbrandmeister ein Konzept zur überörtlichen Hilfe. Dabei besteht jeder Zug kreisweit aus einer festgelegten Mindestausstattung in Form von Material und Personal.
Die Feuerwehr Lippetal kann aufgrund ihrer Ausstattung einen Löschzug sowie einen Zug zur Sicherstellung des Grundschutzes einer benachbarten Kommune stellen.
Der Zug für den überörtlichen Grundschutz kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine benachbarte Feuerwehr ihre Ressourcen (Einsatzmittel) so weit im Einsatz hat, dass sie für weitere Einsätze keine Kapazitäten mehr besitzt. Die Einsatzkräfte treffen sich am Feuerwehrhaus in Oestinghausen und fahren von dort gemeinsam zum Feuerwehrhaus der anfordernden Kommune oder in einen zugewiesenen Bereitstellungsraum. Er steht dort ausschließlich für weitere, parallele Einsätze innerhalb des Gemeinde- bzw. Stadtgebietes zur Verfügung.
Diese Vorplanungen ermöglichen es dem Einsatzleiter oder dem Einsatzstab, schnell und unproblematisch weitere Kräfte aus den umliegenden Städten und Gemeinden innerhalb des Kreises Soest zu alarmieren und in den Einsatz zu bringen. Ein weiterer Vorteil dieser vorgeplanten überörtlichen Hilfe ist die Aufrechterhaltung des Grundschutzes innerhalb des eigenen Gemeindegebietes, da das Personal und die entsprechenden Fahrzeuge aus allen Einheiten der Feuerwehr Lippetal zu einem Zug zusammengeschlossen werden.
Einheiten
- Löschzug Herzfeld
- Löschzug Oestinghausen
- Löschzug Lippborg
Stärke
- 1 Zugführer
- 3 Gruppenführer
- 18 Feuerwehrmänner

